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  • Fälle

  • Hamburg-Lokstedt

    Ein Ehepaar wird an einem Sonntag gegen drei Uhr nachts durch die Schreie einer Frau geweckt. Als das Paar die Balkontür öffnet, sieht es im Licht einer Laterne jemanden in der Nähe einiger Büsche liegen. Eine weitere Person taumelt in den gegenüber liegenden Hauseingang und verschwindet. Da sich die am Boden liegende Person nicht zu bewegen scheint, verständigen die Eheleute sofort die Polizei. Der Mann zieht sich eilig an, um nach der offensichtlich Verletzten zu sehen, während seine Frau vom Balkon das weitere Geschehen im Auge behält. Zuerst kommt ein Rettungswagen, der nach kurzer Untersuchung für die am Boden liegende männliche Person einen Notarzt anfordert. Nachdem die Polizei eingetroffen ist, erzählt der Zeuge, was er und seine Frau beobachtet haben. Nach Eintreffen eines zweiten Streifenwagens folgen zwei Beamte einer Blutspur, die in den vom Zeugen angegebenen Hauseingang führt. Vor der Eingangstür stehen bereits einige Schaulustige, die wohl durch das Blaulicht der Einsatzfahrzeuge geweckt worden waren. Im zweiten Stock des Hauses endet die Spur vor einer Tür. Nachdem die Beamten mehrmals geklingelt haben, öffnet eine zierliche junge Frau, die unzweifelhaft unter Schock steht. Sie ist leichenblass und aus einer Augenbraue tropft Blut.

    Erst nach Stunden steht fest, was sich zuvor zugetragen hatte. Ein 17jähriger Schüler hatte versucht, eine 19jährige Studentin zu vergewaltigen. Er fiel sie von hinten an und würgte sie mit einem Schal. Die junge Frau befreite sich aus der gefährlichen Lage und lieferte sich mit dem Angreifer einen heftigen Kampf. Dabei verletzte sie ihn so schwer, dass er nach einer Operation noch mehrere Wochen im Krankenhaus verbringen musste. Außer einem abgebrochenen Zahn und einem Riss in der Augenbraue, hatte die junge Frau keine körperlichen Verletzungen erlitten. Ein Mungo-Trainingskurs, den ihr Vater ihr spendiert hatte bevor sie zum Studium nach Hamburg zog, verhinderte wohl das Schlimmste.

    Bonn-Bad Godesberg

    Es ist gegen zwei Uhr in einer Nacht im November. Während ein älteres Ehepaar in seinem schmucken Einfamilienhaus schläft, machen sich zwei Einbrecher am Haus zu schaffen. Sie überlisten die billige Alarmanlage, hebeln die Kellertür auf und betreten das Haus. Die schlafenden Einwohner werden im ersten Stock in ihren Betten überrascht. Einer der Täter schlägt sofort der alten Dame ins Gesicht und hält ihr den Mund zu, als sie zu schreien beginnt. Dann wird sie gefesselt und ihr Mund mit Panzertape verklebt. Der zweite Täter drischt brutal auf den 79-jährigen Mann ein.

    Später gibt der alte Herr gegenüber der Polizei an, dass ihn sein Gegenüber immer wieder gefragt habe: "Wo du haben Geld?". Völlig verängstigt zeigt er einem Einbrecher den im Keller befindlichen Stahltresor, in dem sich auch eine größere Summe Bargeld befindet. Unter Zwang öffnet er die durch ein Zahlenschloss gesicherte Tresortür. Der alte Mann wird wieder in das Schlafzimmer im ersten Stock gebracht und dort ebenfalls gefesselt und geknebelt.

    Nachdem die Täter den Panzerschrank ausgeräumt haben, durchwühlen sie noch sämtliche Schränke im Haus. Mit ihrer Beute in einer großen Sporttasche verlassen sie das Haus. Dort werden sie von vier Polizisten mit gezückter Waffe empfangen. Die Täter gehören zu einer rumänischen Einbrecherbande, die seit Jahren im gesamten Bundesgebiet arbeitsteilig Einbrüche begeht. Eine Gruppe kundschaftet am Tage straßenweise die besten Objekte aus. Nachts kommt dann das versierte Einbruchsteam und übernimmt das Eindringen in die ausgewählten Häuser.

    Wer nur hatte in diesem Fall nur die Polizei verständigt? Die Tochter der Hausbewohner. Das alte Ehepaar hatte einen Brainigma-Seniorenkurs besucht und sich anschließend mit einem geheimen Notrufsystem ausstatten lassen. Dieses bemerkt zuverlässig, ob ein Tresor freiwillig oder unter Zwang geöffnet wird. Jeder Panzerschrank kann mit diesem Zusatzgerät kostengünstig ausgestattet werden. Als der Alarm auf dem Handy der Tochter einging, schaute sie über eine getarnte Kamera in das Haus der Eltern hinein. Die Lichtkegel der Taschenlampen verrieten die Einbrecher. Daraufhin verständigte sie die Polizei.

    Hamburg-Volksdorf

    Schon zweimal war in das in der Nähe eines Naturschutzgebietes gelegene Haus eingebrochen worden. Die Bewohnerin, eine ältere Dame, war beide Male zum Tatzeitpunkt nicht im Hause. Diesmal ist alles anders. Das Heulen der Sirene ihrer Alarmanlage, mitten in der Nacht, nimmt auch ein in der Nähe wohnender Nachbar wahr. Er schaut aus dem Schlafzimmerfenster, kann allerdings nicht eruieren, von welchem der umliegenden Häuser der Alarm herkommt. Wie in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben, stellt sich die Sirene nach 180 Sekunden automatisch wieder ab. Der Zeuge geht wieder ins Bett.

    Später findet die Polizei heraus, dass der Täter die rote Blitzlichthaube vor dem Einbruch mit schwarzem Lack eingesprüht hatte. Er war mit Hilfe eines Gartentisches und eines Stuhles, die beide im Vorgarten standen, auf das Dach gelangt. Dort hebelte er ein Fenster auf. Offensichtlich glaubte der Täter, mit der betagten Bewohnerin leichtes Spiel zu haben. Das sollte sich aber schnell als Fehlschluss erweisen. Nachdem ihr Mann verstorben war, hatte sie sich einen Panikraum einrichten lassen, in dem sie nun auch zu schlafen pflegte. Das knapp 12 m² große Zimmer war mit einer für den Laien nicht erkennbaren schusssicheren Panzerholztür geschützt. Das Fenster zum Garten, das mit einbruchsicherem Kunststoff bestückt war, bot ebenfalls keinen Einlass. Wollte jemand erfolgreich in diesen Raum eindringen, müsste er schon mit einem Presslufthammer die Wände aufstemmen. Die alte Dame wachte vom Signalton der Innensire auf und rief die Polizei. Der Täter konnte leider nicht geschnappt werden. Er hatte vor dem Eintreffen der Streifenwagen das Weite gesucht. Das dieser Fall so glimpflich abging, verdankt die Hausbesitzerin dem Besuch des Brainigma-Seniorenkurses. Der beinhaltet nämlich auf Wunsch auch eine Überprüfung des Eigenheims auf gravierende Schwachstellen. Davon hatte die alte Dame glücklicherweise Gebrauch gemacht.

    Düsseldorf-Oberkassel

    Nach einer Party, auf der reichlich Alkohol geflossen war, wacht eine dreißigjährige Frau in einem Zimmer auf. Sie liegt auf dem Boden und Ihre Hände sind mit einem Kabelbinder auf den Rücken gefesselt. Ihr Mund ist mit Panzertape verklebt. Unter sich hört sie Musik. Ein wenig Licht dringt von außen oberhalb der zugezogenen Gardinen in das Zimmer.

    Minuten später steht die Polizei vor der Tür einer Altbauvilla, wo noch vier Personen feiern. Nach kurzer Suche wird die Frau in einem Raum im ersten Stock gefunden. Zur großen Überraschung des Hauseigentümers, der sie dort eingesperrt hatte, trägt sie keine Handfesseln und kein Panzertape mehr. Den Beamten zeigt sie die Druckmerkale an ihren Handgelenken, den zerstörten Kabelbinder und das Panzertape. Sie fährt mit den Beamten auf die Polizeiwache und erstattet eine Anzeige wegen Freiheitsberaubung. Die Ordnungshüter wollen ihr aber nicht glauben. Sie erklärt den Beamten, dass sie einen Mungo-Lehrgang besucht und dort die Befreiung aus Kabelbinder gelernt hätte. Nach einer halben Stunde kommt einer der Polizeibeamten mit einem Kabelbinder und bittet sie zu zeigen, wie sie das gemacht hat. Zum Erstaunen aller ist sie nach knapp vier Minuten die Handfessel los. Als man ihr die Hände vor ihrem Körper zusammenbindet, befreit sie sich in weniger als 30 Sekunden.

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