Weltweit werden Millionen Menschen Opfer krimineller Machenschaften. Vergleicht man die Statistiken verschiedener Länder, ergeben sich oft große Unterschiede. Für die Psyche der Betroffenen ist es aber egal, ob man in einem Hochrisikogebiet oder in einem vermeintlich sicheren Land Kriminalitätsopfer wurde. Das Leben danach verändert sich oft von einem Tag auf den anderen. Dabei sind Ängste und Depressionen die häufigsten Begleiterscheinungen nach einer Straftat.
2.471 Tötungsdelikte, 136.727 erhebliche Körperverletzungen, 36.756 Raubdelikte, 9.234 angezeigte Vergewaltigungen und sexuelle Nötigungen belegen, dass auch Deutschland längst kein Land der Glückseligkeit mehr ist (Polizeiliche Kriminalstatistik 2018).
In einigen Bereichen schon. Wer als Hausbesitzer nicht die kostenlose Hilfe der kriminalpolizeilichen Beratungsstellen in Anspruch nimmt, darf sich nicht wundern, wenn ihn sogar der dümmste Einbrecher erfolgreich heimsucht. Gegen die meist gut organisierten südosteuropäischen Banden helfen die Ratschläge der Polizei allerdings nicht. Das gilt auch für Alarmanlagen. Selbst die beste Technik lässt sich aushebeln. Dies ist insbesondere bei Massenprodukten der Fall, die die Täter vorher genauestens auf Schwachstellen hin untersuchen. Wie sonst wäre es möglich, Luxuskarossen trotz elektronischer Wegfahrsperre und GPS-Melder in weniger als fünf Minuten zu entwenden?
Prävention im Bereich "eigenes Verhalten" gibt es bereits seit 1996. In diesem Jahr begann ich in Johannesburg, Südafrika, mit einem Trainingsprogramm für Privatpersonen. Johannesburg war damals die Hochburg des Verbrechens, wo alle 22 Minuten ein Mord geschah, alle 5 Minuten ein Raubüberfall stattfand und alle 90 Sekunden ein Einbruch registriert wurde. Die Zahl der Vergewaltigungen ließ diese Stadt zur Leidenshochburg werden.
Das ursprüngliche Programm resultierte aus den Erfahrungen, die in Deutschland und England gemacht worden waren. Psychologen, Kriminologen, Nahkampftrainer und Rettungssanitäter hatten das Programm sorgfältig zusammengestellt; aber in Johannesburg erfuhren wir von den Opfern, was wirklich geschah. Ihre Geschichten und ihr Verhalten, egal ob richtig oder falsch, bildeten die Grundlagen für das Mungo-Training. Menschen die Auseinandersetzungen mit Schusswaffen überlebt und Raubüberfälle, Geiselnahmen, Vergewaltigungen oder Einbrüche durchlitten hatten, ermöglichten einen kontinuierlichen Vergleich zwischen dem, was wir erdacht hatten, und dem, was in den Notsituationen wirklich hilfreich war. Dabei stellten wir fest, dass die Vorgehensweise von Tätern in Südafrika sich kaum von der in Europa unterscheidet.
Die Erfahrungen unserer Kunden veränderten das Programm so stark, wie wir es nie erwartet hätten. Wir mussten kontinuierlich unsere Theorien an die Realität anpassen. Nach gut drei Jahren konnten wir unser Mungo-Training wirklich einmalig nennen, denn nirgendwo auf der Welt hat je eine private Firma derart viele tatsächliche Ereignisse so sorgfältig analysiert und in ihre eigenen Trainingsmethoden integriert.
Mungo-Training basiert auf einer Kombination von wissenschaftlichen Erkenntnissen aus den Bereichen Kriminologie und Viktimologie, gepaart mit deeskalierendem Verhaltenstraining für lebensbedrohliche Situationen. Hinzu kommt ein sehr wirkungsvolles Verteidigungstraining.
Wir fragen uns: "Wonach sucht sich eigentlich ein Täter sein Opfer aus? Wie stellt er sich im Normalfall den Ablauf seiner Tat vor? Welche besonderen Gefahren sieht er, wenn das Opfer ihn kennt? Wie gedenkt er den möglichen Widerstand seines Opfers zu brechen? Welche Worte und/oder Handlungen machen ihn aggressiv und welche tragen zur Deeskalation der Situation bei? Wann ist der Moment gekommen, der mir eine optimale Verteidigung und ein Entkommen ermöglicht?"

Mungos sind klein und wiegen nur halb so viel wie eine Hauskatze. Sie gewinnen aber fast jeden Kampf gegen eine Königskobra oder eine schwarze Mamba. Ihr Vorteil: Sie kennen die Angriffstechniken ihrer todbringenden Gegner ganz genau und weichen geschickt den peitschenartigen Beißversuchen aus. Dann warten sie sehr geduldig, bis ihre Chance zum Zubeißen gekommen ist. Genaue Kenntnisse der Angriffstechniken von Straftätern, Geduld und Geschicklichkeit sind auch die Grundlagen dieses weltweit einmaligen Trainings. Daher der Name Mungo-Training.
Das menschliche Gehirn arbeitet wie ein Computer. Tritt eine lebensbedrohliche Situation ein, wird blitzartig nach abgespeicherten Lösungsmöglichkeiten gesucht. Kann keine passende Antwort auf die Herausforderung gefunden werden, ist der Mensch handlungsunfähig.
Stellen Sie sich vor, in ihrer Küche brennt plötzlich Fett in der Pfanne. Den Brand mit Wasser zu löschen, wäre fatal. Haben Sie auch nur einmal gesehen, dass das zu einer explosionsartigen Brandausbreitung führt, dann ist in ihrem Gehirn lebenslang die richtige Antwort abgespeichert: Finger weg vom Wasser - Handtuch oder Decke drüber.
Ein Angriff mit einer Axt zum Beispiel, wie 2016 in einem Regionalzug bei Würzburg geschehen, kann fast immer erfolgreich abgewehrt werden, vorausgesetzt natürlich, man sieht den Täter kommen. Hat man einmal gesehen, wie man bei derartigen Attacken reagieren muss, ist die Chance groß, den Angriff unverletzt zu überleben.
Mungo-Training pflanzt Lösungen für Notfälle in ihr Gehirn. Es ist das weltweit erfolgreichste Mentaltraining im Bereich Verbrechensabwehr.
Ja! 12 Stunden sind für das Verteidigungstraining reserviert. Es folgt später das mentale Training von Bewegungsabläufen. 12 Praxisstunden klingen wenig, aber ein erwachsener Nichtschwimmer lernt im Durschnitt bei einem guten Ausbilder in genau dieser Zeit auch das Schwimmen. Fällt er dann ins Wasser, kann auch er sich retten.
Die gelehrten Schlag-, Stich- und Tritttechniken sind wegen ihrer Gefährlichkeit bei keiner Kampfsportart zulässig. Sie dienen ausschließlich dazu, einen gefährlichen Angriff in wenigen Sekunden abzuwehren. Das Mentaltraining ermöglicht außerdem jedem Teilnehmer, sich immer wieder und an jedem Ort die gelernten Abläufe ins Gedächtnis zu rufen.
Nein! Mungo-Training ist kein Sport. Es besteht aus wenigen, blitzartig abgespulten Schlägen, Stichen und Tritten, die in der Regel weniger als 40 Sekunden abgespult werden.
»Sicherheitstraining für Frauen.
»Sicherheitstraining für Männer.
»Hilfe für Stalking-Opfer.
»Schulung von Juwelieren.
»Kurs für langfristige Auslandsaufenthalte.
»Zusatzausbildung im Ausland.
Mungo-Training findet im Regelfall im Raum Ratzeburg und Hamburg statt. Einzel- und Paartraining kann auch im Hause der Trainingsteilnehmer durchgeführt werden.